Freitag, 11. Februar 2011

Sawubona -Hallo

Hallo aus Südafrika. In unserem Einführungskurs haben wir nicht nur viele Dinge über die unterschiedlichen Kulturen in Südafrika gelernt, sondern wir sind auch schon fleißig dabei, Zulu zu lernen. Mit dieser Sprache werden wir uns in Zukunft öfters auseinander setzen, da viele der Leute, um die wir uns kümmern werden, kein oder noch schlechteres Englisch als wir sprechen.

Eine Zulu-Lady erklärt uns ihre Kultur.

Zusätzlich zum Unterricht haben wir noch verschiedene praktische Aufgaben zu übernehmen. Heute habe ich [Stephan] drei Autos gewaschen und mir dabei den ersten Sonnenbrand geholt. Hält sich noch in Grenzen, aber es ist schon verrückt, wie heftig die Sonne ist.

Während wir im Unterricht sitzen oder arbeiten, dürfen die Kids spielen oder den Pool geniessen. Sie haben sich erstaunlich gut umgestellt. Das ist für uns eine große Freunde und nicht ganz selbstverständlich. Elisa.Joy ist wie immer sehr aufmerksam und nimmt total viel wahr. Es ist manchmal echt lustig, was bei ihr hängenbleibt und was für sie wichtig ist. So ist sie immer noch sehr fasziniert von ihrem neuen Spielkameraden, der "ganz braun" aussieht. Auch, dass wir nun mit allen Englisch reden und nur wir miteinander Deutsch, ist etwas, was sie sehr beschäftigt.

Elisa.Joy liest ihrer Puppe ihr Lieblingsbuch vor.

Dienstag, 8. Februar 2011

Durban

Nun sind es schon vier Tage, die wir in Durban sind. Langsam landen wir auch innerlich und haben uns auf die neue Situation eingestellt. Wir wohnen hier in der Zentrale unserer Organisation - mitten in Durban und unweit des Fußballstadions, in dem auch die deutsche Mannschaft zur WM gespielt hat. Bis zum Strand  ist es aber etwas weiter und da es nur ein Auto gibt, welches wir nutzen können, waren wir bisher nur einmal dort. 

Es ist ein ganz nettes Haus, in dem wir wohnen.
Blick vom Haus auf das Fußballstadion

Heute hat unser Einführungskurs begonnen. Wir haben schon etwas über die südafrikanische Geschichte, die indischen Einwanderer und vor allem auch über das Thema Sicherheit erfahren. Um dieses Thema geht es ständig und das ganze Leben in Südafrika ist davon geprägt. Um unser Haus ist eine große Mauer mit Stacheldrahtzaun, auf dem Gelände leben drei große Hunde und zusätzlich ist das Haus mit einer komplizierten Alarmanlage ausgestattet. Naja, es ist doch einiges anders als wie wir es gewöhnt sind.

Neben den Hunden haben wir noch andere Haustiere.

An unserem Kurs nehmen insgesamt 10 Leute aus 7 unterschiedlichen Nationen teil. Das ist sehr cool und gibt uns schon einen kleinen Vorgeschmack auf unserer zukünftiges Projekt, in dem es auch immer wieder viele Leute aus den unterschiedlichsten Ländern gibt. Von daher werden wir in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren viele Erfahrungen mit anderen Kulturen machen. Wir freuen uns darauf, auch wenn wir noch nicht ahnen, was uns alles erwarten wird.

Sonntag, 6. Februar 2011

Entspannen

Es ist gut, dass wir die ersten Tage in Durban frei haben. Unser Einführungskurds beginnt erst am Dienstag und bis dahin geniessen wir die Zeit & die Sonne und vor allem den Pool auf unserem Gelände.



Heute waren wir mit dem Leiter von WEC Südafrika und seiner Familie gemeinsam im Gottesdienst und dann bei ihnen zum Mittag. Das war wirklich sehr nett und ein guter Einstieg. Am Nachmittag ging es dann an den Strand des indischen Ozeans. 


Nun sind wir gespannt, was die kommenden Tage bringen und sind dankbar, dass es uns allen recht gut geht. Das Einzige, was wirklich anstrengend ist, ist dass sich die schwüle Luft auch in der Nacht nicht abkühlt und wir aus Sicherheitsgründen zusätzlich noch mit geschlossenen Fenstern schlafen müssen.

Freitag, 4. Februar 2011

GESCHAFFT ...

Es ist geschafft. Wir sind in Südafrika angekommen - jedenfalls physisch. Nach 22 Stunden unterwegs sein, sind wir heute Nachmittag ziemlich übermüdet in der Zentrale von unserer Organisation in Durban gelandet. Es war eine sehr anstrengende Reise und doch können wir nur sagen, dass wir GOTT super dankbar sind, dass sein Frieden & Segen mit uns waren.
Dankbar sind wir vor allem, dass wir gestern mit einigen Freunden & unseren Eltern & einen Teil unserer Geschwister einen bewegenden Abschied haben konnten. Wir haben es total genossen, von euch gesegnet zu werden und mit eurer Unterstützung diese Reise anzutreten. Das war für uns ein echtes Vorrecht. 

Beim Einchecken - nur einer der beiden Gepäckwagen.

Nachdem die beiden ersten Flüge gut geschafft waren, haben wir leider unseren Anschlussflug in Johannesburg nach Durban nicht geschafft. Das war ärgerlich, da wir dort zusätzlich zwei Stunden auf den nächsten Flug warten mussten. Aber auch das haben unsere Kids noch gut mitgemacht, obwohl Elisa.Joy nur vier Stunden in der Nacht schlafen konnte. Es gäbe noch viel zu berichten, aber dazu sind wir jetzt zu müde, da auch wir kaum geschlafen haben.


Wie gesagt, es ist geschafft. Und wir sind geschafft. Deswegen werden wir heute so zeitig ins Bett gehen, wie seit Jahren nicht mehr.

Donnerstag, 3. Februar 2011

JETZT GEHT´S LOS

Nun ist es soweit. Der Tag unserer Ausreise ist da. Doch so richtig fassen können wir es nicht, was heute passiert. Es ist ein Gefühl, was sich nur schwer beschreiben lässt. Auf der einen Seite freuen wir uns sehr, dass sich unser jahrelanger Traum nun erfüllt, dass alle Vorbereitungen zu einem Ende kommen und wir ab morgen wirklich in Südafrika leben. Unglaublich. Unfassbar.
Auf der anderen Seite realisieren wir immer mehr, dass dieser Neuanfang auch mit Abschied zusammen hängt. Abschied von unseren Eltern, Geschwistern und Freunden. Daher wird wahrscheinlich auch kein Jubel in unserem Hause sein - wie in dem gestrigen Liedvers angekündigt. Vor allem die Kinder haben die letzten Wochen bei Oma & Opa und den Großeltern mehr als genossen. Soviel Zeit hatten sie noch nie mit ihnen. Und nun heißt es, Tschüß zu sagen - für die nächsten Jahre. Unglaublich. Unfassbar.

Unser Reisegepäck. Was man halt so braucht als Familie ...

Gegen 18.00 Uhr werden wir auf dem Dresdner Flugahfen sein und unser Gepäck abgeben. Danach treffen wir uns mit ein paar Leuten, um noch einmal gemeinsam, um Gottes segen zu bitten. Und dann wird es ernst. 19:50 Uhr starten wir in Richtung Frankfurt/Main. 22:40 Uhr geht es von dort aus weiter nach Johannesburg. Wir hoffen nur, dass unsere Kinder gut schlafen können, denn dieser Flug dauert ca. 10,5 Stunden. Mittags geht es dann mit dem Flieger noch nach Durban [eine Stunde Flug], wo wir von Mitarbeitern unserer Organisation abgeholt werden. So zwischen 14.00 - 15.00 Uhr Ortszeit [in D 13.00 - 14.00 Uhr] kommen wir dann hoffentlich mit all unserem Gepäck und wahrscheinlich völlig übermüdet an.

Doch in allem wollen wir an Gottes Zusage, die zu unserem Leitspruch geworden ist, festhalten:
"Ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden." [Jes 55.12]

Mittwoch, 2. Februar 2011

EINS ...

"Morgen, Kinder, wird’s was geben, 
Morgen werden wir uns freun;
Welch ein Jubel, welch ein Leben
Wird in unserm Hause sein!
Einmal werden wir noch wach,
Heisa, dann ist
ABFLUGSTAG!"

Die Koffer sind gepackt: 159,4 kg in 11 Taschen. Wir hoffen, dass die Kofferwaage uns auch nicht betrogen hat, denn wir dürfen "nur" 160 kg mitnehmen. Jetzt gilt es noch das Handgepäck zu packen und die letzten Dinge klar zu machen. Wir sind zunehmend aufgeregt und freuen uns, dass es morgen soweit ist. Morgen, Kinder, wird´s was geben ...

Dienstag, 1. Februar 2011

ZWEI ...

Nur noch zweimal schlafen. Es ist echt verrückt. Jetzt ist es bald soweit.
Wir freuen uns, dass es übermorgen losgeht und wir freuen uns sehr, dass viele Leute mit-an-uns-denken, unseren Blog lesen, uns per SMS & Email & Skype ermutigen, uns finanziell unterstützen und für uns beten. DANKE. Ihr seid ein SEGEN für uns.